Freilichtmuseum
Höllberghof
Langengrassau





 

Erholen – Entspannen – Träumen - Gedankenaustausch


Schänke - Tiergehege - Hofladen - Veranstaltungen 2011/ 2012- Umweltbildung - Heiraten

Der Hoftypische Weihnachtsmarkt am 26.11.2011 entfällt auf Grund von Umbauarbeiten.


Viel los auf dem Dreiseitenhof

Die Dreiseiten-Anlage ist auf dem Hofgelände der imposanteste Bau. Sie wurde in ihrer Architektur dem landschaftstypischen Bauernhof der Niederlausitz nachempfunden. Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden solche Höfe im Fachwerkstil nicht mehr errichtet. Das Fundament besteht aus heimischen Findlingen, das Fachwerk auf hiesigen Kiefernstämmen. Das Dach des Dreiseitenhofes wurde mit 4.750 Bunden Schilf und 780 Roggenstrohpuppen gedeckt.
Die Innenräume des Dreiseitenhofs dienten früher oft zugleich als Wohnung, Stall und Speicher. Heute kann man hier verschiedenste Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sehen. Der sich an den Wohnraum anschließende Kuhstall wird als Mehrzweckraum genutzt.
Die Gesinderäume von damals werden z.B. bei größeren Veranstaltungen als Märchenstube, Garderoben oder Rückzugsmöglichkeiten gebraucht. Pferdestall und benachbarte Futterkammer stehen ganzjährig für Demonstrationen alter bäuerlicher Techniken bzw. bestimmter Ernte- und Verarbeitungstechniken zur Verfügung.

Lebendiges Archiv in der Scheune

Scheunen aus Lehmfachwerk finden wir noch in vielen Dörfern, allerdings verschwinden sie mehr und mehr, weil sie oft keine Funktion mehr haben. Auf dem Höllberghof wollen wir diese einst ortstypische, sehr schöne und vor allem haltbare und umweltverträgliche Bauweise bewahren.
In der Höllberg-Scheune auf dem Höllberghof, deren Richtfest am 4. Februar 1992 gefeiert wurde, gibt es seit 1997 eine Dauerausstellung. Sie gibt Auskunft über viele Aspekte des Hofes: über die Entwicklung der Landwirtschaft zwischen Spreewald und Fläming, über Lebensformen unserer Vorfahren, über Viehzucht, Landbearbeitung und Hauswirtschaft, zu Festen, die seit Jahrhunderten im Jahreslauf ihren Platz hatten. Sie schafft aber auch Verbindung zu unserer heutigen Zeit, regt zum Nachdenken an.

Altes Handwerk: Lehmfachen

Der Bau des Dreiseitenhofes wie auch die Fachwerkscheune bedurfte einer Handwerktechnik und Handwerkskunst, die in unserer Gegend bis vor ca. 150 Jahren üblich war, heute aber kaum noch beherrscht wird: das Lehmausfachen. Um die Holzgefache mit Staken und Lehm fachgerecht ausfüllen zu können, wurden Frauen aus unserer Region eigens dafür ausgebildet. Der benötigte Rohstoff Lehm konnte fast ausschließlich aus dem Höllbergteich im Talkessel der Höllenberge gewonnen werden.


Dauerausstellung in der Scheune


Öffnungszeiten Hofgelände und Tiergehege

Ostersonntag bis Oktober:
Di-So, 10 bis 17 Uhr
Montags Ruhetag


Nächste Veranstaltung:

Spinnteabend am 04.11. und 09.12.11

Der Hoftypische Weihnachtsmarkt am 26.11.2011 entfällt auf Grund von Umbauarbeiten.

Wegbeschreibung

Jahreskarte